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Kognitive Basiskompetenz

Der Baustein "Kognitive Basiskompetenz"

Dieser Baustein ist freigeschaltet: Zum Portal für die Testdurchführung

Aufgabenbeispiele finden Sie auf der 2P-Präsentation.

Für diesen Baustein gibt es zwei altersspezifische Versionen:

  • Kognitive Basiskompetenz für 10 - 15-jährige Jugendliche
  • Kognitive Basiskompetenz für 16 - 20-jährige Jugendliche

Wissenschaftliche Grundlagen

Die Erfassung kognitiver Kompetenzen orientiert sich an der wissenschaftlich etablierten Diagnostik. Im Feld der sprachfreien und kulturfairen Testung werden zwei grundsätzliche Formen der kognitiven Kompetenz unterschieden: Zum einen die allgemeinen kognitiven Komptetenzen, die darin besteht, gänzlich neue Problemsituationen ohne Rückgriff auf frühere Lernerfahrung zu meistern, zum anderen die Kompetenzen, die auf spezialisiertem Wissen beruhen. Die zweitgenannten Kompetenzen sind stark kulturabhängig. Sprachfreie und kulturfaire Tests beziehen in der Regel auf die allgemeinen Kompetenzen, wobei bei ihnen sprachliche und numerische Inhalte ausgeschlossen und vorwiegend visuelle Erkennungs- und Kombinationsaufgaben gestellt werden.
Neben den drei kulturabhängigen kognitiven Kompetenzen rechnerische Fähigkeit, Sprachverständnis und Wortflüssigkeit bilden – nach dem in der grundlegenden Kognitionsforschung maßgeblichen Autor L.L. Thurstone – folgende vier kulturunabhängige kognitive Kompetenzen den kognitiven Kompetenzrahmen (primary mental abilities) ab:

  • Konzentrationsfähigkeit
  • Merkfähigkeit
  • Schlussfolgerndes Denken
  • Räumliches Vorstellungsvermögen

Diese kognitiven Kompetenzen lassen sich als über die Zeit relativ stabile Eigenschaften beschreiben und können als gute Prädiktoren für fachliches und überfachliches Lernen angesehen werden. Obwohl diese Eigenschaften als relativ stabil sind, ist dieser Baustein wiederholbar angelegt, da bestimmte Faktoren wie z.B. Traumatisierungen die Ergebnisse stark verfälschen können.

Die o. g. Kompetenmerkmale können gut sprachfrei und kulturfair erfasst werden. Die Durchführung diesbezüglicher Testverfahren ist durch die bildliche Darstellung ohne / mit sehr geringen Sprachkenntnissen und (in der Regel) mit unterschiedlichem kulturellem Hintergrund möglich.


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